So machen es Frauen mit dem „gewissen Etwas“
Dieser Artikel ist die Antwort auf eine Reihe von Fragen, die mir von meinen Kundinnen sehr häufig gestellt werden. Es geht darum, wie man ohne großen Aufwand stets gut aussieht und zu einer dieser immer gut gekleideten Frauen wird, die man auf der Strasse oder im Beruf/Freundeskreis oft bewundert und beneidet. Eines vorweg: Es hat rein gar nichts mit deinem Gewicht oder deiner Körperform zu tun 😊.
Es gibt ja diese Frauen, die irgendwie immer gut angezogen aussehen und die einfach das „gewisse Etwas“ haben. Vielleicht bist Du ja bereits eine davon. In dem Fall kannst Du hier aufhören zu lesen 😉. Wenn Du aber denkst, dass da noch etwas Luft nach oben ist, dann lies unbedingt weiter.
Wahrscheinlich kommt auch dir gerade mindestens eine Frau in den Sinn, auf die das zutrifft.
Diese beneidenswerten Frauen, die, auch wenn sie absolut kein spektakuläres Outfit tragen oder nicht aufwendig zurecht gemacht sind, immer einen positiven optischen Eindruck hinterlassen. Selbst in Jeans und schlichtem T-Shirt sehen sie irgendwie schick, cool, gut gekleidet und „stylish“ aus, während das bei anderen einfach nur „unfertig“, langweilig oder gar etwas ungepflegt wirkt.
Doch woran liegt das? Und was kannst du tun, damit auch du so wahrgenommen wirst?
Meiner Erfahrung nach gibt es 7 Faktoren, die dabei entscheidend sind. Ich werde sie dir gleich der Reihe nach vorstellen.
Ich werde auch immer wieder nach einem konkreten Regelwerk gefragt, wie und wann man am besten die Ärmel krempeln, die Bluse schoppen, die Jeans krempeln oder Accessoires tragen sollte. Doch das alles bringt dir nichts, wenn bei dir die Grundlagen, also „die Basics“, in Punkto Kleidung noch nicht stimmen.
Wenn ich einen Leitfaden für jede Art von Kleidungsstück erstellen würde, für jede Passform, jeden Stoff, jeden Stil, jede Körperform, jeden Farbtyp und die Millionen von Kombinationen, die man aus diesen Dingen machen kann, würde er eine Million Seiten lang werden. Ich könnte niemals all diese Regeln aufschreiben und du könntest sie dir niemals alle merken.
Anstelle eines umfangreichen Detail-Regelwerks, das einem buchstäblich die Freude am Anziehen raubt, möchte ich deshalb nun über 7 grundlegende Dinge sprechen, die du tun kannst, um jeden Tag ohne große Mühe gut gekleidet und gepflegt auszusehen.
Wie kleide ich mich richtig? Gut angezogen sein ist kein Hexenwerk

1. Trage ausschliesslich Kleidung, die dir wirklich gut passt
Es ist unmöglich, gut auszusehen, wenn einem die Kleidung nicht richtig passt. PUNKT.
Man denkt dabei oft spontan an zu enge Kleidung, und natürlich kommt das vor, aber nach meiner Erfahrung mit vielen Frauen aus dem wirklichen Leben ist häufig das Gegenteil der Fall.
Die meisten Frauen, mit denen ich gearbeitet habe, trugen zu große/zu weite Kleidung. Ich glaube, dafür gibt es eine Reihe von Gründen:
Erstens haben Frauen oft das Gefühl, sich in zu großer Kleidung verstecken zu müssen und sie glauben, dass dies in jedem Fall vorteilhafter und schlanker aussieht. Damit müssen wir ein für alle Mal aufräumen, denn mit dem zusätzlichen Stoff tut man sich sehr oft keinen Gefallen. Er bewirkt meist genau das Gegenteil von dem, was man sich erhofft. Man sieht durch das zusätzliche Volumen und die meist fehlende Proportionierung optisch größer/breiter/fülliger aus als man eigentlich ist.
Der zweite Grund, warum viele Frauen schlecht sitzende Kleidung tragen, ist, dass viele Unterschied zwischen „fit“ und „fitted“ nicht verstehen. Wir haben oft die Vorstellung, dass Kleider, die gut passen, nah am Körper anliegen müssen. Das stimmt nicht. Es kommt immer auf den Schnitt an. Neben figurbetonten Schnitten gibt es auch Schnitte, die lediglich figurumspielend sind, kastig oder gewollt oversized. Die meisten Frauen nehmen einfach eine Nummer größer, wenn sie sich einen lockeren Fall wünschen.
Wenn man eine Nummer größer wählt, erhält man zwar den gewünschten lockeren Stoff, aber bei einem zu großen Oberteil sitzt dann beispielsweise die Schulter an der falschen Stelle, die Taille verrutscht, der Ausschnitt wirkt flatterig und die Ärmel sind zu lang.
Ein „Silhouettenproblem“ lässt sich nicht mit der Wahl einer größeren Größe beheben, sondern mit der Wahl des richtigen Schnittes.
Man muss also die richtige Größe und den richtigen Schnitt für die gewünschte Silhouette kaufen und darf nicht beides miteinander verwechseln.

Ein weiterer wichtiger Grund, warum Frauen nicht richtig passende Kleidung tragen, ist schlicht und einfach Faulheit. Tut mir leid, aber so ist es. Wir haben keine Lust, etwas vom Schneider/der Schneiderin ändern zu lassen, das uns nicht zu 100 % perfekt von der Stange passt oder so lange zu suchen, bis wir etwas finden, dass uns wirklich perfekt passt. Wir leben einfach damit.
Ständig sehe ich Ärmel, die zu lang sind, Hosen, die an den Knöcheln wahlweise unschön aufgeschoppt oder zu einer dicken Wurst gekrempelt sind oder Röcke/Kleider/Mäntel, die gemessen an der Körpergröße viel zu lang sind und obwohl diese Teile oft an sich schön sind, sehen sie an der jeweiligen Frau nie elegant, stylish und „gut angezogen“ aus. Wirklich schade, oder?
Du denkst jetzt vielleicht, dass das doch nur Kleinigkeiten sind, aber glaub mir: Das sind sie nicht.
Mit einer zu langen oder zu kurzen Hose, zu langen Ärmeln oder einem schlecht sitzenden Oberteil kannst Du den Gesamteindruck eines Outfits wirklich komplett „versauen“.
Oft weiß das ungeübte Auge gar nicht so genau woran es liegt, man schaut einfach in den Spiegel und denkt: Sieht irgendwie sch* aus. Oder zumindest nicht so gut wie bei XY, wenn sie so etwas trägt.
Wer wirklich gut in seiner Kleidung aussehen will, sollte also unbedingt auf die richtige Grösse und Passform achten.

2. Beziehe deine Persönlichkeit immer in deine Outfits mit ein
Einer der wichtigsten Aspekte, um als Frau mit dem „gewissen Etwas“ wahrgenommen zu werden, ist es, Kleidung zu tragen, die nicht nur deinen Körper, sondern auch deine Seele schmeichelt.
Deine Garderobe sollte eine Erweiterung deiner Persönlichkeit sein und eine Geschichte erzählen – deine Geschichte. Dies erreicht man, indem man bewusst Kleidungsstücke und Accessoires wählt, die zu den eigenen Werten, Interessen und dem Lebensstil passen.
Das ist sooooo wichtig!
Kleidung kann uns Selbstsicherheit und Strahlkraft verleihen, für gute Laune sorgen und je nach Anlass die gewünschte Attitüde und Wirkung zaubern. Das funktioniert jedoch leider auch umgekehrt. Wenn wir uns unwohl fühlen in dem, was wir tragen, uns verkleidet oder unsicher fühlen, dann strahlen wir das auch aus.
Im Idealfall ist deine Kleidung der Ausdruck deiner Persönlichkeit in Textil. Was wir tragen (und wie wir es tragen), zeigt im besten Fall, wer wir sind, wer wir sein möchten – und wer nicht.
Im ungünstigsten Fall jedoch vermittelt deine Kleidung deinem Gegenüber ein falsches, unklares oder irreführendes Bild von dir.
Wir wählen jeden Tag unser Outfit und transportieren damit, bewusst oder unbewusst, alle möglichen non-verbalen Botschaften und Eindrücke nach außen, ob wir wollen oder nicht.
Ein authentischer Look, in dem du dich rundum wohlfühlst und der zu dir und deinem Leben passt, gibt dir Selbstsicherheit, verstärkt deine Ausstrahlung und unterstreicht deine Persönlichkeit, völlig egal, welche Kleidergrösse du trägst und ob du von Natur aus modebegeistert bist oder eben nicht.

WICHTIG: Dabei geht es nicht darum sich zu verkleiden, sondern Klarheit darüber zu haben, wer man ist und was einem gefällt und dies auch mit seiner Kleidung auszudrücken.
Es ist auch wichtig, Kleidung zu tragen, die für den Anlass geeignet ist und gleichzeitig Komfort bietet. Mode sollte nie auf Kosten des Wohlbefindens gehen.
Ein Outfit, in dem du dich unwohl fühlst, kann nie wirklich stilvoll wirken, egal wie modisch es ist. Die Herausforderung besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen Trendbewusstsein und persönlichem Komfort zu finden.
Guter Stil wird mühelos, wenn du nicht versuchst, jemand anderes zu sein oder dich wie jemand anderes zu kleiden, sondern wenn du dir die Erlaubnis gibst, das zu tragen, was du magst, und das zu mögen, was du trägst.
Wenn die Kleidung etwas über die Frau aussagt, die sie trägt, wirkt der Look sofort edler und ausgefeilter.
Mache einen Test: Wirf einen Blick in deinen Kleiderschrank und frage dich, was jemand, der dich nicht kennt, allein durch einen Blick auf deine Garderobe über dich denken könnte. Und dann frage dich, ob dieser Eindruck, den deine Kleidung vermittelt, auch tatsächlich stimmt.
Wenn die Antwort „nein“ lautet, dann ist es vielleicht an der Zeit, herauszufinden, was eigentlich dein authentischer Stil ist und was dir in Sachen Kleidung wirklich gefällt, und dann eine Garderobe zusammenzustellen, die dies wiederspiegelt.
Dieser Artikel wird dir dabei helfen: Dein Stil, dein Statement: Wie du deinen persönlichen Kleidungsstil findest.

3. Sorge dafür, dass deine Kleidung und deine Schuhe immer in guten Zustand sind
Die Qualität deines Erscheinungsbildes hängt nicht nur von der Wahl deiner Kleidung ab, sondern auch davon, wie gut du sie pflegst.
Gepflegte Kleidung und Schuhe sind Zeichen eines bewussten Umgangs mit Mode. Es zeigt, dass du Wert auf die Details legst, deine Kleidung wertschätzt und bereit bist, in dein Äußeres zu investieren. Eine gut gepflegte Garderobe hält nicht nur länger, sondern trägt auch dazu bei, dass du bei jeder Gelegenheit einen makellosen Eindruck hinterlässt.
Ausgebleichte, ausgedehnte, fleckige, zerknitterte oder mit Fusseln oder Tierhaaren übersäte Kleidung sieht nicht gut aus.
Die Pflege deiner Kleidung umfasst mehr als nur das regelmäßige Waschen. Es geht auch darum, sie richtig zu lagern, Flecken sofort zu behandeln und sie gegebenenfalls professionell reinigen zu lassen.
Auch der Pflegezustand der Schuhe ist wichtig. Schmutzige, abgelatschte oder billig/schlecht verarbeitet aussehende Schuhe können das schönste Outfit komplett ruinieren.
Ein weiterer Aspekt ist die Reparatur von Kleidungsstücken und Schuhen bei Bedarf. Das rechtzeitige Ausbessern von Löchern, das Ersetzen von verlorenen Knöpfen und das Besohlen von Schuhen verlängert nicht nur die Lebensdauer deiner Lieblingsstücke, sondern stellt auch sicher, dass sie jederzeit einsatzbereit sind.

4. Trage Kleidung, die dir schmeichelt
Der nächste Trick, um besser auszusehen, besteht darin, Kleidung zu tragen, die deinen persönlichen Merkmalen schmeichelt, d. h. deiner Körperform, deinen Proportionen und deiner Haut- und Haarfarbe.
Da dies eine Wissenschaft für sich ist, besonders was das Thema Farbe betrifft, und sich bei manchen Aspekten die Geister scheiden, werde ich in diesem Artikel nicht weiter in die Tiefe gehen, denn das würde den Rahmen sprengen. Dafür gibt es unzählige Bücher, Modeblogs und natürlich die individuelle Stil-Beratung.
Mein Rat ist: Informiere dich, wie du deine persönlichen Lieblings-Merkmale betonen kannst und wie du weniger geliebte geschickt „kaschieren“ kannst. Die Grundlagen dafür findest du in meinem Leitfaden „Betonen & Kaschieren“.
ABER: Sei nicht zu besessen davon, es immer 100% „richtig“ machen zu müssen. Sonst geht schnell der Spaß-Faktor verloren. Mein Tipp: Kenne die Regeln, aber beuge oder breche sie, wann immer dir danach ist (besonders beim Thema Farbe).

5. Achte auf die Details
Ok, jetzt kommt der Teil, der viel Verwirrung stiftet, nämlich der letzte Schliff, der so viel Einfluss auf das mysteriöse „gewisse Etwas“ hat .
Stilistische Details wie Schmuck und Accessoires, cleveres Kombinieren von Einzelteilen zu einem stimmigen Ganzen und Styling-Techniken wie Krempeln, Raffen, Schoppen, Layern, Tucken oder Binden werten den gesamten Look auf.
Kleine Details können ein Outfit von gewöhnlich zu außergewöhnlich transformieren.
Accessoires spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Sie können nicht nur ein sonst schlichtes Outfit aufwerten, sondern auch Geschichten erzählen und deine Persönlichkeit widerspiegeln. Ob es ein Erbstück, eine Uhr, ein trendiges Schmuckstück oder eine Statement-Tasche ist, jedes Stück trägt zu deiner einzigartigen Ausstrahlung bei.

Meine Kundinnen fragen mich oft Dinge wie „Soll ich mein Oberteil komplett einstecken oder halb einstecken? Soll ich meine Hose krempeln oder sie lang lassen? Soll ich meine Ärmel hochkrempeln oder anschoppen? Soll ich den Kragen meines Blazers hochschlagen? Soll ich die Bluse hochgeschlossen tragen? Soll ich besser V- oder Rundhals-Ausschnitte tragen? Soll ich sowohl Halskette als auch Ohrringe tragen, oder muss ich mich für das eine oder das andere entscheiden?“
Was ich interessant finde: Wenn ich dann zurückfrage: „Als du es ausprobiert hast, was hat dir denn am besten gefallen?“, lautet die Antwort in der Regel „Ich habe es noch gar nicht ausprobiert“. Meist gibt es kein eindeutiges Richtig oder Falsch, wenn es um Stil geht.
Also: Immer erst ausprobieren und schauen, was dir gefällt, was sich gut anfühlt und was nicht.

Nun noch ein paar allgemeine Dinge, die man beim Stylen eines Looks beachten sollte.
Frage dich: Passt es zu dem Kleidungsstück oder dem Outfit? So macht es zum Beispiel wenig Sinn, die Ärmel einer rutschigen Seidenbluse oder eines Kleidungsstücks, über das du noch eine zweite Schicht trägst, zu krempeln, aber es kann im Falle eines Baumwollhemdes oder eines Pullovers sinnvoll sein, wenn du deine Uhr, deine Armbänder oder deine Handgelenke betonen möchtest (oder wenn Dir die Ärmel zu lang sind 😉).
Frage dich: Ist das mein Stil? Was will ich mit meiner Kleidung ausdrücken? Klassische und schicke Ästhetik zeigt sich z.B. an geschlossenen Blazern oder Hemden und Blusen mit hochgeknöpftem Kragen. Wenn das der Look ist, auf den du stehst, ist das großartig! Wenn dein Look aber eher entspannt und lässig sein soll, dann macht das nicht so viel Sinn.
Frage dich: Passt das zu meiner Körperform und meinen Proportionen? Was will ich betonen (z.B. die Taille, das Dekolleté oder die Beine) und was soll eher in den Hintergrund treten?
Bei Accessoires und Schmuck gilt eigentlich (fast) immer, dass weniger mehr ist, weil der Look sonst schnell überladen wirkt und das Auge Mühe hat, einen Fixpunkt zu finden. Aber wenn es dir gut gefällt, fünf Ketten übereinander oder an jedem Finger einen Ring zu tragen, dann mach es! Das bist DU!

6. Sei mutig und selbstbewusst
Das Fundament guten Stils ist nicht die Kleidung selbst, sondern die Art, wie du sie trägst. Selbstbewusstsein ist dein mächtigstes Accessoire; es verwandelt selbst das schlichteste Outfit in eine Aussage. Selbstsicheres Auftreten kompensiert ausserdem so ziemlich jeden „Stilfehler“ ab, den du glaubst, zu machen.
Diese Energie, die du ausstrahlst, wenn du dich in deinem Outfit wohlfühlst, wird von anderen sofort wahrgenommen und hinterlässt immer einen positiven Eindruck.
Wenn du also aus dem Haus gehst, egal, was du trägst und wie du es gestylt hast, steh dazu! Schultern zurück, Kopf hoch, aufrecht gehen.

Viele Frauen scheuen sich davor, einen neuen Stil auszuprobieren oder das zu tragen, was ihnen wirklich gefällt, weil der innere Kritiker blökt: „Was werden die anderen denken?“
Die Realität ist, dass die meisten anderen Leute gar nichts darüber denken. Sie sind in der Regel viel zu sehr mit ihrem eigenen Kram beschäftigt. Aber wenn jemand wirklich darüber nachdenkt, denkt er/sie bei selbstbewusst getragenen Outfits meistens: „Sie sieht gut aus“. Selbst wenn dein Stil nicht ihrem Stil entspricht, erkennen die meisten Leute, wenn jemand einen eigenen Stil hat, und respektieren ihn/sie dafür. Und wenn nicht, dann ist das deren Problem, nicht deines.
Hör nicht auf, dich zurecht zu machen oder zu tragen, was dir gefällt, weil du Angst hast, dass man dich dafür be- oder verurteilt. Mit Hilfe eines Zitates ausgedrückt:
„Don’t dull your sparkle just because other people might call you sparkly.“
Indem du mutig neue Looks ausprobierst und Selbstvertrauen ausstrahlst, sendest du eine klare Botschaft: Du bist im Reinen mit dir selbst und deinen Entscheidungen. Diese Energie zieht andere an und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Erinnere dich daran, dass die besten Outfits die sind, die mit einem Lächeln getragen werden.
Ich möchte dich dazu ermutigen, immer das zu tragen, was du liebst, auch wenn sich das zu Beginn etwas ungewohnt anfühlt und vielleicht außerhalb deiner Komfortzone liegt.
Das Leben ist definitiv zu kurz für langweilige Outfits. Gehe durch den Tag, als ob dir die Welt gehört. Mal sehen, was die Leute sagen – ich wette, es wird dich überraschen!

7. Nutze den ultimativen Booster für mühelosen Stil
Eine Capsule Wardrobe, also eine sorgfältig kuratierten (saisonalen) Zusammenstellung von 20-40 Kleidungsstücken, die sowohl vielseitig als auch zeitlos sind, revolutioniert die Art und Weise, wie wir über Mode denken und unseren Kleiderschrank nutzen.
Diese Strategie ist nicht nur ein Geheimtipp für einen mühelosen Stil, sondern spart auch wertvolle Zeit bei der Auswahl der täglichen Outfits.
Indem man sich pro Saison auf eine begrenzte Anzahl von Kleidungsstücken konzentriert, die gut zueinander passen und in verschiedenen Kombinationen getragen werden können, schafft man eine Garderobe, die sowohl funktional als auch stilvoll ist.
Eine Capsule Wardrobe zu erstellen, beginnt mit der Auswahl von qualitativ hochwertigen Basics, die die Grundlage für zahlreiche Outfits bilden. Diese Basics könnten einfache T-Shirts, Hosen in neutralen Farben, klassische Blusen und vielseitige Jacken umfassen. Der Schlüssel liegt darin, Stücke zu wählen, die in Stil und Farbe aufeinander (und auf dich!) abgestimmt sind, um maximale Kombinationsmöglichkeiten zu ermöglichen.
Dies reduziert nicht nur Stress und Entscheidungsmüdigkeit, sondern gewährleistet auch, dass man stets gepflegt, gut gekleidet und selbstbewusst aussieht und dieses geheimnisvolle „gewisse Etwas“ entwickelt. ✨

Darüber hinaus fördert die Beschränkung auf eine kleinere Anzahl von Kleidungsstücken eine bewusstere Konsumhaltung. Indem man in hochwertige Stücke investiert, die über mehrere Saisons hinweg getragen werden können, trägt man nicht nur zum Entwickeln und Verfeinern seines individuellen Stils bei, sondern leistet auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
In einer Welt, die von Überkonsum und ständig wechselnden Modetrends geprägt ist, ermutigt eine Capsule Wardrobe dazu, bewusster über den Kauf von Kleidung nachzudenken, Modezyklen kritisch zu hinterfragen und letztendlich eine persönlichere, wertschätzendere und bedeutungsvollere Beziehung zur Mode zu entwickeln.
Ein weiterer Vorteil der Capsule Wardrobe ist die Möglichkeit, seinen eigenen Stil klarer zu definieren. Da jede Auswahl wohlüberlegt sein muss, zwingt es einen, wirklich darüber nachzudenken, was einem gefällt, was einem steht und wie man sich der Welt präsentieren möchte. Diese tiefere Auseinandersetzung mit den eigenen Präferenzen und dem persönlichen Stil kann zu einer stärkeren und selbstsichereren Ausstrahlung führen.

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So wahr!!! Danke dafür.